Mihelići entdecken: Radwege, Natur und Kultur
Unterkünfte in Mihelići
Mihelići liegt an der als 8,26-Meilen-Mountainbike-Route beschriebenen Strecke Veleniki–Mihelići–Vržnaveri–Kosinovići–Vrvari. Die Route verläuft überwiegend auf unbefestigten Wegen und befahrbaren Nebenpfaden. Damit prägen unterschiedliche Wegoberflächen den Charakter dieser beschriebenen Radtour.
Die genannte Streckenfolge macht den Verlauf zudem räumlich nachvollziehbar: Von Veleniki führt sie über Mihelići, Vržnaveri und Kosinovići bis Vrvari. Zusammen mit den unterschiedlichen Oberflächen entsteht das Bild einer klar beschriebenen, durch mehrere Orte führenden Mountainbike-Strecke.
Natur
Im nahen Umfeld von Mihelići liegt bei Nova Vas die Baredine-Höhle. Sie gilt als geschütztes geomorphologisches Naturdenkmal und ist für Führungen geöffnet. Der touristische Weg führt durch fünf Säle und erreicht eine Tiefe von 60 Metern. So verbindet das Besucherareal die unterirdische Landschaft mit einer klar gegliederten Führung durch die Höhle.
In der Baredine-Höhle sind Begegnungen mit Proteus anguinus möglich. Diese Art ist in den Karstgebieten endemisch. Zum Besucherareal gehört außerdem das Speleolit-Speleokletterzentrum. Höhlenräume, die dort vorkommende Tierart und das Kletterzentrum gehören damit zu den unterschiedlichen Bestandteilen des Baredine-Standorts.
Kultur und Agrargeschichte
Im nahen Umfeld von Mihelići befindet sich am Standort Baredine Traktor Story, eine landwirtschaftliche Ethnoausstellung. Rund fünfzig Oldtimer-Traktoren gehören zu den Exponaten. Die Ausstellung zeigt das Weizendreschen und stellt Brot, Olivenöl und Wein als Bestandteile der landwirtschaftlichen Geschichte des Gebiets dar. Technik, Arbeitsabläufe und Erzeugnisse erscheinen hier gemeinsam in einer Ausstellung zur regionalen Agrargeschichte.
In Žbandaj befindet sich die dreischiffige Žbandajska trobrodna župna crkva sv. Ivana i Pavla mučenika. Sie wurde 1595 am Platz einer älteren Kirche errichtet. Die Pfarrkirche der Heiligen Johannes und Paulus entstand dort am Standort eines früheren Sakralbaus. Ihr Glockenturm ist 20 Meter hoch, mehrere Kunstwerke gehören zur Ausstattung, und in der Kirche befindet sich ein auf 1688 datiertes Weihwasserbecken.
Radwege im regionalen Umfeld
Im weiteren regionalen Umfeld von Poreč bietet die Region zehn Radrouten mit zusammen etwa 250 Kilometern. Die Strecken führen durch Weinberge und Olivenhaine und werden sowohl für Freizeitradler als auch für sportliches Training präsentiert. Das regionale Routennetz umfasst damit unterschiedliche Landschaftsbilder und eine ausdrücklich genannte Nutzung vom Freizeitradeln bis zum Training.
Route 141 MAXIMUS AGRI folgt der ehemaligen römischen Straße Maximus Agri. Nahe ihrem Ende schließt sie sich an die Parenzana-Bahntrasse an. Route 545 Do Istarske konobe quert weiße Wege, Weinbaufelder und schattige Waldpfade, bevor sie Filipini erreicht.
Die regionalen Angebote reichen damit von einzelnen benannten Verbindungen bis zu einem größeren Routennetz: Route 141 nimmt den Bezug zur ehemaligen römischen Straße auf, während Route 545 ihre Folge von weißen Wegen, Weinbaufeldern und schattigen Waldpfaden bis Filipini beschreibt.
Adresse
Ville Mihelići gilt als Besucherunterkunft an den Adressen Mihelići 1b und 1c in Poreč.
Weitere Orte
Vržnaveri, Starići, Jehnići, Rakovci, Zbandaj, Tar, Perci, Mugeba
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Poreč.