Beram – Fresken, Burgsiedlung und Wanderweg
Kultur und Geschichte
Beram bewahrt ein strahlenförmiges Straßennetz, das mit seiner antiken Burgsiedlung verbunden ist. Die Siedlung entwickelte sich über früheren römischen Befestigungen und mittelalterlichen Kastellen. Ihre historischen Eingänge heißen weiterhin Vela und Mala vrata.
Im Sanktuarium der St.-Martins-Kirche in Beram, das aus dem Jahr 1431 stammt, sind Wandmalereien von zwei Meistern des 15. Jahrhunderts erhalten. In der Kirche befindet sich außerdem ein Steinrelief des heiligen Martin und des Bettlers, das als bewegliches Kulturdenkmal geschützt ist. Die Darstellung des Heiligen mit dem Bettler gehört damit zu den ausdrücklich erhaltenen Einzelheiten der Kirche.
Einen Kilometer nordöstlich von Beram liegt die Friedhofskirche St. Mary of the Rocks. Ihre Innenwände sind fast vollständig mit gut erhaltenen spätgotischen Fresken von Meister Vincent of Kastav bedeckt. Das Fresko Dance of the Dead zeigt Könige, Kaufleute, Kardinäle und den Papst, die Hand in Hand mit dem Tod tanzen.
In Beram bestand bereits in der Eisenzeit eine Siedlung. Der kegelförmige Hügel von Beram über einem fruchtbaren Tal bot den Rahmen für eine Burgsiedlung. Die mittelalterliche Siedlung war von Mauern mit einem viereckigen Wehrturm umgeben; die Mauern sind heute teilweise erhalten. Auf den Ruinen der früheren Wallanlagen von Beram wurden später römische Befestigungen und mittelalterliche Kastelle errichtet.
Das Vladimir-Gortan-Denkmal in Beram stammt aus dem Jahr 1953 und hat die Form eines Sarkophag-Stećak. Geschaffen wurde es gemeinsam von den Architekten Zdenko Kolacio und Zdenko Sila. Die Jahreszahl, die Form und die beiden Namen gehören zu den festgehaltenen Merkmalen dieses Denkmals.
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Landschaft und Wege
Der Wanderweg Pazin–Beram–Pazin 711 führt von Pazin über den Gortanov brijeg nach Beram. Sein weiterer Verlauf führt über die Hochebene Santarija und den Wasserfall Pazinski krov zurück nach Pazin. Der Weg verläuft größtenteils im Schatten. Die Route nennt damit sowohl den Ausgangs- als auch den Rückkehrort Pazin und führt auf ihrem Verlauf ausdrücklich durch Beram, über den Gortanov brijeg, die Hochebene Santarija und zum Wasserfall Pazinski krov.
Die Wegbeschreibung ist als geschlossene Folge angelegt: Pazin steht an beiden Enden, während Beram den benannten Ort im Verlauf bildet. Der Gortanov brijeg liegt auf dem Weg nach Beram; die Hochebene Santarija und der Wasserfall Pazinski krov gehören zum Rückweg. So verbindet die beschriebene Strecke den Siedlungsraum mit mehreren klar benannten Landschaftspunkten. Die Angabe, dass der Weg größtenteils im Schatten verläuft, ergänzt die Orts- und Richtungsangaben um eine konkrete Eigenschaft der Strecke. Sie bezieht sich auf den Wanderweg 711 und nicht auf einen einzelnen Abschnitt.
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