Materada entdecken: Kirche, Inschriften und Wege im Umag-Gebiet
Kultur
In Materada beginnt die Baugeschichte der Pfarrkirche im Jahr 1664; 1941 wurde sie erweitert. Zum architektonischen Ensemble gehören ein barocker Glockengiebel und ein separater Glockenturm.
Die beiden Jahreszahlen markieren zwei Phasen der Baugeschichte: den ursprünglichen Kirchenbau und die spätere Erweiterung. Glockengiebel und Glockenturm sind dabei als unterschiedliche Bestandteile desselben architektonischen Ensembles überliefert.
Die Pfarrkirche der Seligen Jungfrau Maria vom Schnee bewahrt in ihrer Sakristei die beiden bekannten glagolitischen Inschriften aus dem Umag-Gebiet. Die Schriftzeugnisse sind auf 1531 und 1535 datiert.
Die Inschriften gehören damit zu zwei zeitlich nah beieinanderliegenden Schriftzeugnissen, die in der Sakristei derselben Kirche erhalten sind. Ihre Datierungen und der Bezug zum Umag-Gebiet ergänzen die Baugeschichte um eine schriftliche Überlieferung.
Im Umfeld
Im umliegenden Gebiet von Materada liegt das Maritime Museum. Ebenfalls im umliegenden Gebiet befindet sich Sveta Marija na Krasu.
Beide Ziele werden dem umliegenden Gebiet von Materada zugeordnet: Das Maritime Museum steht dabei neben dem Ortsbezug Sveta Marija na Krasu. So umfasst dieses Gebiet sowohl einen Museumsstandort als auch einen weiteren benannten Ort.
Im weiteren regionalen Umfeld liegen Semi und Brajkov Vrh. Zu diesem weiteren Umfeld gehören außerdem das Museo d'arte Moderna Ugo Cara' sowie das Museo di Muggia e del Territorio.
Wege und Landwirtschaft
Im weiteren Umag-Gebiet bewahrt der ehemalige Eisenbahnkorridor Brücken, Viadukte und Tunnel; daneben verlaufen organisierte Rad- und Wanderwege. Der Korridor war eine frühere Bahnverbindung.
Der historische Charakter des Korridors bleibt dabei ausdrücklich erhalten: Er war eine frühere Bahnverbindung und bewahrt zugleich mehrere bauliche Elemente. Brücken, Viadukte und Tunnel stehen neben den organisierten Rad- und Wanderwegen.
Im umliegenden Gebiet von Materada liegen außerdem Badnjak und Kazalac. Die beiden Ortsnamen ergänzen die Ziele im näheren Umfeld um weitere konkrete Bezugspunkte.
Badnjak und Kazalac gehören damit ebenso zur Einordnung des umliegenden Gebiets wie die zuvor genannten Ziele. Beide Namen werden als eigenständige Ortsbezüge geführt und nicht mit dem weiteren regionalen Umfeld zusammengelegt.
Die traditionelle Landwirtschaft in Materada schließt den Anbau von Trauben und Oliven ein. Weinbau und Olivenkultivierung stehen damit als Bestandteile der örtlichen Agrarkultur im Raum.
Mit Trauben und Oliven sind zwei konkrete Erzeugnisse der traditionellen Landwirtschaft benannt. Der Weinbau und die Olivenkultivierung bilden dadurch die beiden ausdrücklich genannten Bereiche der örtlichen Agrarkultur.
Materada liegt an der Straße Umag–Buje, nahe an Abzweigungen, die in Richtung Brtonigla und Lovrečica führen.
Die Straßenlage verbindet Materada mit der Strecke Umag–Buje und nennt zugleich zwei Richtungen der nahe gelegenen Abzweigungen: Brtonigla und Lovrečica.
Festtag
Bei einer Feier am 5. August umfasste Materadas Pfarrfest Unserer Lieben Frau vom Schnee eine feierliche Messe und eine Prozession durch die Dorfstraßen.
Der Festtag ist damit durch ein kirchliches und ein gemeinschaftliches Element geprägt: Auf die feierliche Messe folgt beziehungsweise bezieht sich die Prozession durch die Dorfstraßen. Als Datum ist der 5. August angegeben.
Weitere Orte
Zu den direkt verknüpften Zielen gehören Lovrecica, Umag, Vilanija, Petrovija, Čepljani, Kmeti, Vardica und Savudrija.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Umag.
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