Anžići: Frühbyzantinische Spuren und ländliche Landschaft
Kultur und Geschichte
Unterhalb des Hügels Muntajana liegen nahe bei Anžići die Überreste einer frühbyzantinischen Kirche. Die Ausgrabungen dieses Kirchenbaus fanden 1972 und 1975 statt. Zu den archäologischen Zeugnissen gehören Mosaikfußböden, Architekturskulptur und Kirchenausstattung. Die stilistischen Vergleiche datieren die Kirche in die Mitte des 6. Jahrhunderts.
Die Kirchenreste verbinden damit mehrere klar benannte Bestandteile des archäologischen Befunds: Mosaikfußböden, architektonische Skulptur und Ausstattung der Kirche. Der zeitliche Bezug reicht bis in die Mitte des 6. Jahrhunderts zurück, während die Ausgrabungen in den Jahren 1972 und 1975 erfolgten.
Die beiden Ausgrabungsjahre markieren dabei zwei überlieferte Zeitpunkte der archäologischen Untersuchung. Der Befund bleibt zugleich räumlich klar verortet: Die Kirche liegt nicht im Ortskern, sondern unterhalb des Hügels Muntajana nahe bei Anžići. So gehören Lage, Bauwerk und die erhaltenen Ausstattungselemente gemeinsam zur Beschreibung der frühbyzantinischen Spur.
Für die historische Einordnung ist neben dem Alter auch die Art der erhaltenen Zeugnisse maßgeblich. Mosaikfußböden, Architekturskulptur und Kirchenausstattung verweisen auf unterschiedliche Bereiche des Kirchenbaus, während die stilistischen Vergleiche die Datierung in die Mitte des 6. Jahrhunderts tragen.
Geografische Einordnung
Anžići ist eine kompakte Siedlung an einer lokalen Straße. Der Ort liegt 2 km von Kroatiens Staatsstraße D21 entfernt. Anžići befindet sich zwischen Vižinada und Baderna.
Damit beschreibt die Ortslage sowohl die Größe der Siedlung als auch ihre Einbettung in das örtliche Straßennetz. Die lokale Straße führt durch beziehungsweise an der kompakten Siedlung entlang, während die angegebene Entfernung von 2 km die Verbindung zur kroatischen Staatsstraße D21 kennzeichnet. Die beiden genannten Orte Vižinada und Baderna ergänzen diese Lagebeschreibung um die regionale Zwischenposition.
Landschaft
Anžići hat eine ländliche landwirtschaftliche Landschaft. Mit diesem Landschaftsraum sind Weinreben verbunden. Ebenfalls zur beschriebenen landwirtschaftlichen Nutzung gehört der Olivenanbau.
Das Landschaftsbild wird damit nicht nur durch den ländlichen Charakter, sondern auch durch zwei konkret genannte Formen der Bewirtschaftung geprägt. Weinreben und Olivenanbau stehen nebeneinander als Bestandteile der landwirtschaftlichen Nutzung. Beide Begriffe gehören unmittelbar zur Beschreibung des Umfelds von Anžići und ergänzen die Angaben zur Siedlung und ihrer Lage um den Charakter der offenen Landschaft.
Umfeld
Sveti Ivan liegt im nahen Umfeld von Anžići. Dvigrad Castle liegt im umliegenden Gebiet. Ebenfalls im umliegenden Gebiet befinden sich Gruja Vrh, Veliki Breg und die Church of St. Mary on Škriljinah.
Im weiteren regionalen Umfeld von Anžići liegen Soardo-Bembo Palace, Kobiljak und Trba. Damit sind neben dem näheren Umfeld auch Ziele aus dem umliegenden Gebiet und dem weiteren regionalen Umfeld mit dem Ort verbunden.
Die genannten Orte verteilen sich damit auf unterschiedlich bezeichnete Bereiche rund um Anžići. Sveti Ivan wird dem nahen Umfeld zugeordnet. Dvigrad Castle, Gruja Vrh, Veliki Breg und die Church of St. Mary on Škriljinah gehören zum umliegenden Gebiet, während Soardo-Bembo Palace, Kobiljak und Trba im weiteren regionalen Umfeld liegen.
Weitere direkt verknüpfte Orte sind Bačva, Gambetići, Barat, Fabci, Rapavel, Strpačići, Benčani und Farini.
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