Kaldir: Berge, Kirchen und Obstbau entdecken

Kaldir zwischen Bergen und Baugeschichte

Kaldir liegt in einer Landschaft, in der Berge, Kirchen und landwirtschaftliche Bezüge als unterschiedliche Themen nebeneinanderstehen. Gruja Vrh ist ein Berg in der näheren Umgebung von Kaldir. Kobiljak, Veliki Repavac und Stari Draguć sind Berge in der umliegenden Umgebung von Kaldir. Die Pfarrkirche wurde 1873 erbaut, der 25 Meter hohe Turm 1915 errichtet. Die ältere Kirche bleibt als Vorgängerbau Teil der Bauabfolge. Baujahre bieten dafür eine zeitliche Orientierung.

Kirchen und regionale Kulturorte

Im weiteren regionalen Umfeld von Kaldir befindet sich die Burg Dvigrad. In der umliegenden Umgebung von Kaldir liegen außerdem die Kirche Sveti Stjepan, die Kirche der Heiligen Maria auf Škriljinah und die Kirche Sveti Ivan. Die Burg und die drei Kirchen setzen neben den Bergen einen historischen Schwerpunkt. Auch Dvigrad steht als Burg für einen anderen Bautyp als die genannten Kirchen.

Die Pfarrkirche von Kaldir

Kaldirs Pfarrkirche ist dem heiligen Johannes dem Täufer gewidmet. Sie wurde 1873 an der Stelle einer älteren Kirche erbaut. Der Glockenturm ist 25 Meter hoch und wurde 1915 errichtet. Damit stehen an demselben Bauwerk zwei klar datierte Abschnitte nebeneinander: die Entstehung der Pfarrkirche im 19. Jahrhundert und die Errichtung des Turms im frühen 20. Jahrhundert. Die Abfolge der Jahreszahlen macht die Pfarrkirche zu einem Ort, an dem sich Baugeschichte in zwei Zeitabschnitten erzählen lässt. Bauzeit und Bauteile eröffnen dabei zwei Beobachtungsebenen für den Besuch. Die Jahreszahlen helfen, die beiden Bauabschnitte bei der Besichtigung zeitlich getrennt zu betrachten.

Ein historischer Akzent am Eingang

Am Eingang zu Kaldir steht die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit. Sie wurde 1909 an der Stelle einer älteren Kirche gebaut oder wesentlich neu errichtet. Ihr Vorgängerbau ist mit einer glagolitischen Inschrift aus dem Jahr 1594 verbunden. Kirchenbau und Schriftzeugnis verbinden hier Architekturgeschichte mit einem historischen Dokument aus dem 16. Jahrhundert. Die Jahreszahlen beziehen sich dabei auf die Bauphasen und auf das überlieferte Schriftzeugnis der Kirche. Die Kirche wurde 1909 gebaut oder wesentlich neu errichtet; die glagolitische Inschrift des Vorgängerbaus stammt aus dem Jahr 1594. Baujahr und Schriftzeugnis stehen für zwei Abschnitte derselben Kirchengeschichte.

Obstbau und Trüffel in Kaldirs Umfeld

Kaldir ist außerdem mit Obstbau verbunden. Dazu gehören Äpfel, Pflaumen, Birnen, Pfirsiche, Aprikosen, Oliven, Feigen und Kirschen. In der umliegenden Umgebung werden auch Trüffel gefunden. Obstsorten und Trüffel bilden einen landbezogenen Themenbereich neben Bergen und Kirchen. Für Besucher, die Natur, Kultur und regionale Produkte gedanklich verbinden möchten, liegen damit mehrere konkrete Anknüpfungspunkte vor: Bergnamen, Sakralbauten, Baujahre und die Vielfalt des Anbaus.

Weitere Ortsseiten: Motovun, Brkač.

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