Ripenda Kras – Teran-Radroute, Hügelland und Ortsgeschichte
Die offizielle Teran-Radroute beginnt an der Rabac Riva und verläuft als 46 Kilometer lange Runde. Sie weist 1.000 Höhenmeter auf und dauert etwa 4,5 bis 5 Stunden. Ihr Verlauf führt von Labin über Ripenda nach Gornji Rabac und anschließend zur Uferpromenade von Rabac. Damit verbindet die Strecke den Ausgangspunkt an der Küste mit dem Hügelland um Ripenda und dem Raum von Labin.
Routen
Der regionale Radkurs 402 Teran führt über Ripenda und verbindet Rabac, Ripenda, Plomin Luka, Štrmac, Sv. Martin und Labin. Die genannten Orte liegen damit in einem zusammenhängenden Streckenverlauf, der mehrere Punkte zwischen Küste und Binnenland einbezieht. Auf der IstraBike-Karte Labin–Rabac ist Ripenda Kras–Bembići bei Kilometer 36 und auf 278 Metern Höhe als Radwegpunkt eingetragen. Der Kartenpunkt bezeichnet den Abschnitt mit seinem Namen, seiner Streckenposition und seiner Höhenlage.
Eine Wanderroute entlang der Markierungen des Labinski Planinarski Put führt durch Wald und Wiesen bis zu einer Asphaltstraße bei den Häusern des Weilers Ripenda Kras. Der Wegverlauf verbindet dabei die markierte Route mit dem Siedlungsbereich des Weilers. Für den Straßenverlauf ist die Lokalstraße LC 50155 zwischen Ripenda Kras und Labin über die ŽC5104 ausgewiesen; ihre Länge beträgt 1,952 Kilometer. Die Straßenbezeichnung und die angegebene Länge beziehen sich auf diesen ausgewiesenen Abschnitt zwischen beiden Orten.
Landschaft
Ripenda ist ein niedriges Hügelland mit einem höchsten Punkt von 474 Metern. Das Gebiet ist überwiegend hügelig und verkarstet. Diese geografische Einordnung beschreibt den Landschaftsraum zwischen den genannten Verkehrs- und Routenpunkten: Neben Wald und Wiesen gehören auch die für den Karst typischen Geländeformen zu Ripendas Erscheinungsbild.
Geschichte und Kultur
Auf dem örtlichen Friedhof befindet sich die aus dem 18. Jahrhundert stammende Kirche des heiligen Nikolaus. Das Bauwerk ist damit mit einem konkreten historischen Zeitraum und einem klar benannten Ort innerhalb Ripendas verbunden.
Im Weiler Vicani wurde 1907 eine Grundschule mit kroatischer Unterrichtssprache eröffnet. Das Gebiet Ripenda war bis zum Ende des 16. Jahrhunderts nahezu unbewohnt; ab dem 17. Jahrhundert setzte durch Zuzüge aus Dalmatien eine intensivere Besiedlung ein. Die Geschichte des Ortes umfasst somit sowohl die spätere Entwicklung einzelner Einrichtungen als auch die ältere Veränderung seiner Siedlungsstruktur.
Im Zweiten Weltkrieg war Ripenda eine wichtige Partisanenbasis. Unter italienischer Verwaltung wurde in Ripenda ein Bergwerksschacht eröffnet, der in den 1980er-Jahren geschlossen wurde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es außerdem Bergbau und Seefahrt. Die traditionellen Erwerbszweige waren überwiegend Viehzucht und in geringerem Umfang Landwirtschaft. Neben der Ortsgeschichte sind damit auch die früheren Arbeitsbereiche und die zeitlich begrenzte Bergbaugeschichte des Gebiets überliefert.
Weitere Ortsseiten
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