Zum Inhalt

Segeln in Istrien: Häfen, Wind und Törnplanung

Sehr gut geeignet für den Segelurlaub in Istrien ist die westkroatische Region, da die Küstenlänge rund 537 km beträgt. Bei dieser grandiosen Wasserlandschaft mit zahlreichen Inseln kommt Begeisterung während des Segelurlaubs in Istrien auf. Man kann Vorort ein Boot mieten, man kann aber auch mit dem eigenen Boot zum Segelurlaub in Istrien anreisen. In jedem größeren Ort gibt es auf Istrien die Möglichkeit ein Segelboot zu mieten. Unvergessen wird beim Segelurlaub in Istrien der Anblick des kristallklaren, azurblauen Wassers sein, gepaart mit der beeindruckenden Landschaft, die man am besten vom Boot aus erlebt. Man wird sich unter den netten Einheimischen und in Folge des mediterranen Klimas beim Segelurlaub in Istrien pudelwohl fühlen. Eine bis ins 19. Jahrhundert zurückreichende Tradition hat der Fremdenverkehr in Istrien. Dort kann man abends die einheimischen Köstlichkeiten in einem der vielen kleinen pittoresken Lokale nach einem ausgedehnten Landspaziergang genießen. Viele schwärmen auch nach Jahren noch von ihrem Segelurlaub in Istrien. Dabei ist durch heiße Sommer und gemäßigte Winter das mediterrane Klima auf Istrien geprägt.

Segelboot auf der kroatischen Adria Segelboot auf der kroatischen Adria. Foto: Dago · MaxTD Imagebank

Kurzfakten zum Segeln in Istrien

  • Wind, Wellen und Liegeplatzverfügbarkeit bestimmen die Tagesroute.
  • Die Bora kann stark und böig sein; auch im Sommer brauchen Crews einen Wetterplan.
  • Charter, Skipper, Versicherung und Befähigungsnachweise müssen vorab geklärt werden.
  • Eine kurze Etappe mit Ausweichhafen ist oft sinnvoller als eine ambitionierte Tagesdistanz.

Die durchschnittlichen Wintertemperaturen liegen selten unter 5°C, während die Quecksilbersäule im Sommer teilweise bis auf 35°C steigen kann. Zwischen 17 und 27°C bewegen sich während der Hauptsegelzeit die Wassertemperaturen auf Istrien. Der so genannte Maestrale, ein am frühen Abend, späten Nachmittag beziehungsweise späten Vormittag häufig auftretender Sommerwind, kommt aus Nordwest und weht dann, wenn die Adria einem Einfluss beziehungsweise einem Randeinfluss eines Azorenhochs ausgesetzt ist. Dann nämlich wird Istrien nicht von einem Sibirienhoch beziehungsweise von einem Islandtief beeinflusst. Ein trockener Fallwind des aus Nord bis Ost ist die Bora. Auch diesen Wind sollte man beim Segelurlaub in Istrien auf der Rechnung haben. Er erreicht nämlich häufig Sturmstärke und ist meist sehr böig. Länger andauern kann die Bora im Winterhalbjahr, wo sie auch am stärksten auftritt. An einem ausgeprägten spezifischen Wolkenbild, der so genannte Borawalze, einer scharfkantigen Wolkenfront über dem Velebit, kann man die Bora erkennen. Sie kann Gewitter mit sich bringen. Wegen der klaren und trockenen Luft steigt im Zuge der Bora dann meistens der Druck und die Sicht ist gut.

Häfen und Ausgangsorte

Pula, Rovinj, Poreč und Umag liegen an der Westküste und eignen sich als unterschiedliche Ausgangspunkte. Die Nähe zum Hafen allein reicht jedoch nicht: Für die Wahl zählen Crew-Erfahrung, geplante Route, Proviant, Parkplatz und die Möglichkeit, bei Wetterwechsel sicher zurückzukehren. Ein Abstecher zum Nationalpark Brijuni verlangt die dort geltenden Regeln; auch das Kap Kamenjak sollte nur bei passenden Bedingungen angefahren werden.

Anzeige

Törn sorgfältig vorbereiten

Vor Abfahrt gehören Wetterbericht, Seekarten, Tankfüllung, Sicherheitsausrüstung und eine verbindliche Übergabe des Bootes zur Routine. Bei Charteryachten sollten Kaution, Versicherungsschutz, Übergabeprotokoll und Rückkehrzeit schriftlich klar sein. Wer eine Unterkunft vor oder nach dem Törn benötigt, kann Ferienwohnungen in Istrien nach Hafennähe auswählen; für die Anfahrt hilft die Übersicht Anreise und Mobilität. Landtage lassen sich mit Sehenswürdigkeiten oder Genussausflügen verbinden.

Aktuelle nautische Hinweise und Sicherheitsinformationen veröffentlicht das Kroatische Hydrographische Institut.

Häufige Fragen

Brauche ich einen Skipper?

Das hängt von Boot, Chartervertrag und vorhandenen Befähigungsnachweisen ab. Der Vercharterer muss die gültigen Voraussetzungen bestätigen.

Wie lang sollten Tagesetappen sein?

Sie richten sich nach Crew, Wetter, Hafenlage und Ausweichmöglichkeiten. Für Einsteiger sind kürzere Strecken meist sinnvoll.

Kann man Liegeplätze spontan bekommen?

In der Hauptsaison kann es eng werden. Aktuelle Verfügbarkeit und Reservierungsregeln sollten direkt beim jeweiligen Hafen erfragt werden.

Anzeige